Dienstag, 27. März 2012

Fruitpicking – Diesmal wirklich

Da bin ich also aufgestanden, um 4 Uhr, damit ich um 4:20 Uhr bei Vine Power bin. Sie meinten, als “Extra” (so nennen sich die Leute die nicht im Team eingetragen sind und für kranke oder nicht erscheinende Backpacker einspringen) sollte man um diese Zeit da sein. Stefano und Philip waren nicht sonderlich angetan, brauchten aber eine Fahrgelegenheit vom Caravan Park nach Margaret River town.
Dort angekommen war das Office natürlich geschlossen, dafür waren ausser mir noch 6 andere Leute da, welche versuchen wollten als Extra an diesem Tag zu arbeiten. Um 4:45 Uhr kam endlich mal jemand an, der im Office verschwand und um 4:50 Uhr wurde es geöffnet. Nun hieß es anstehen und sich in die Liste eintragen.
Gut das ich ein Auto mit 4 Plätzen habe und gut das ich Erfahrung vom arbeiten bei Clairault habe. 

So hatte ich das Glück einen der Supervisor zu kennen und meinte “Hey Blablubb weißt noch da bei Clairault.. Ach und übrigens einer von meinen Freunden ist krank, kann ich für den einspringen”. 

Zum Bild hier links (Ich hab zuviel zu sagen, als das es in eine Bildunterschrift passt.....)
Security west, safety glasses und snip ist muss. Ich bevorzuge ja meine gute Amani Sonnenbrille und dazu Mamas gute Handschuhe.

So landete mein Name im Team von meinen Freunden. Die verschiedenen Teams werden dann vors Office gerufen. Dort werden die Leute abgezählt, der Supervisor entscheidet ob er “Extras” braucht und es wird sichergestellt, dass jeder einen Platz in einem der Autos hat. Via Kolone geht es dann zum entsprechenden Weingut.




An meinem ersten Tag war es eine riesige Gruppe und an die 20 Autos. War irre die vielen Scheinwerfer im Rückspiegel zu sehen und die vielen roten Rücklichter vor mir. Schade das ich davon kein Bild habe.
Fruitpicking ist ziemlich langweilig. Entweder man hat jemanden mit dem man durchgehend quatscht. Das hatte ich mit Philip an diesem Tag praktiziert oder man hört Musik. 
Wirklich viel bekommt man nicht, wenn man per Bucket bezahlt wird. Die Preise waren stets unter 2$ und ich bin einfach nicht so ein Turbopicker wie manch andere. Selbst die verdienen sich da nicht eine goldene Nase. 




Wie auch immer, ich war schon glücklich, wenn ich das Benzingeld drinnen hatte und vlt noch etwas mehr. Im Grunde ist mir bei dieser Arbeit der gezählte Tag (fürs zweite holiday visa) viel wichtiger, also hab ich mich nicht so gestresst und in der Tat sogar erlaubt zwischendurch Wasser zu trinken. Oo

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