Freitag, 30. Dezember 2011

I have a car! - Yeah!

Nach einer Nacht mit zu wenig Schlaf, sind Gabriel und ich spontan nach Busselton gefahren. Am Abend zuvor haben wir schon gumtree nach günstigen Autos in der Nähe gesucht und heute einige Leute angerufen und angeschrieben.

Um elf Uhr als einen die stehende Hitze schon fast zum schmelzen brachte, fuhren wir nach Margaret River, um uns in den Job Agenturen blicken zu lassen. Sie sagen wartet bis nach Neujahr, jetzt hat das meiste geschlossen. Blablabla. Ich vermute das beste ist das ganze alleine anzugehen und einfach von Tür zu Tür fahren und nachzufragen. Das zumindest ist mein Plan.
Um 12 Uhr ging es los nach Busselton. Die Hitze trieb uns, nach Ankunft, erst mal an den Strand und ins Wasser. Direkt dort sahen wir uns den ersten Wagen an. Einen alten Toyota für 1300$. Die Bremsblöcke waren quasi nicht mehr vorhanden und der Motor machte ein seltsames Geräusch. Insgesamt haben wir uns wohl 7 Autos angesehen, aber nur 3 Probe gefahren.
Das letzte Auto war ein weißer M C für 1000$. Ich habe mich ja schon auf Gumtree in diesen Wagen verguckt. Klein, für 5 Personen, super gepflegt und eine richtige Oldschoolkarre. Das einzige was noch mal etwas teurer werden könnte ist etwas am Auspuff. Ich hab den Wagen für 750$ gestern von Busselton nach Gnarabup gefahren. Was mir wirklich fehlt ist eine Anlage. Es ist das original Radio integriert und das funktioniert hier im nowhere nicht. Heute war ich mit dem guten schon in Margaret River und er hat 3 vollbeladene Leute anstandslos zurück ins Hostel gebracht. Braver Wagen. Ein gaaaaaaaaaaaaaaaaanz dickes Dankeschön an Gabriel, der mich nicht nur nach Busselton gefahren hat, sondern mir auch noch mit seinem Wissen bei gestanden hat.
Vielen Dank!

Pemberton - Das halbe Hostel on Tour

Am Dienstag sind wir mit drei Autos und 14 Insassen Richtung Pemberton aufgebrochen. Dort gibt es im Gloucester-Nationalpark, die sogenannten Karri-Trees, sie werden an die 70m hoch. Einige wenige kann man besteigen. Eine wirkliche Sicherung gibt es dabei nicht. Zumindest war sie mir an diesem Tag zu dürftig und bevorzugte es, dass ganze vom Boden aus zu verfolgen und Bilder zu machen. Der Baum den die Leute aus dem Hostel bestiegen hatten, war der höchste. Es gibt vier Plattformen. Die letzten beiden sind via Leitern zu erreichen und führen nicht, wie die Nägel, um den Baum herum. Insgesamt durften 6 Personen den Baum gleichzeitig besteigen. Unsere Gruppe hatte Glück, wir kamen gerade an als niemand mehr oben war und keiner wartete. Als unsere 2. Gruppe vom Baum hinunter kletterte, war es sehr voll geworden.

Vor Abfahrt wurden im colesmarkt Würstel, Toast, Zwiebeln, Senf und Ketschup gekauft. Das BBQ gab es an dem wunderschönen See „Big Brook Dam“. Der See hatte einen kleinen Sandstrand,
ansonsten war er von Grün umgeben. Ein Teil der Gruppe ist von einer Brücke ins Wasser gesprungen. Ich war leider zu langsam, um für gute Fotos nahe genug heran zu kommen. Also beschloss ich spontan den See zu umrunden. Das dauerte dann doch länger als erwartet. Ich vermute das ich eine Stunde unterwegs war, dass auch nicht gerade langsam. Die erste Gruppe brach mit ihrem Auto auf (sie sollten erst 5h später im Hostel ankommen, weil sie sich verfahren hatten, Tank leer und keine Tankstelle mehr offen hatte...). Der Rest übte sich in Hüpf Bildern. Ich glaube ich habe an die 20 Bilder von dieser Gruppe auf meinem Netbook. Ich bin übrigens sehr froh mir das noch Kurzfristig zugelegt zu haben!
Alles in allem: Es war ein wunderschöner Ausflug. Mir hat es gut gefallen, dass sich so viele Finns Idee angeschlossen haben.

Gnarabup - Chillen, Grillen und am Strand liegen

Langsam kommt das Ende der zweiten Woche näher. Im Surferspoint Hostel habe ich wieder soviele Leute kennengelernt, dass neben Bilder aussortieren und auf andere USB Sticks ziehen kaum Zeit bleibt. Jedesmal wenn ich mich irgendwo hin setze um was zu schreiben, fällt jemand anderem ein, dass er gerne Bilder hätte. Ich sollte dafür 1 oder 2$ verlangen. Vermutlich müsste ich dann gar nicht arbeiten gehen.
Am Montag war ich mit Franz unterwegs, einen Weg zum Fluss bzw. am Fluss entlang zu suchen.
Da es keinen Pfad gab, haben wir uns die nächste Bucht angesehen und sind auf die Klippen gestiegen. Das ganze Barfuß.. nicht gut. Die Steine sind dort sehr scharfkantig und spitz. Alles nur, weil wir keine Lust hatten unsere Flipflops den Großteil des Spaziergangs zu tragen. Ich habe mir dabei ganz doofe Schnitte an den Füßen zugezogen und spüre die immer noch! Fününü! Die Aussicht dort oben war echt schön. Ich glaube in der Bucht auf der anderen Seite ist eine Höhle. Zumindest liefen dort ein paar Leute in einer Öffung herum. Ich glaube ich laufe die Strecke gleich nach dem Bloggen der vielen längst fälligen Einträge noch einmal. Das Wetter ist heute stürmisch und regnerisch. Perfekt, um etwas laufen zu gehen. Das ganze diesmal ohne die Klippen zu besteigen.

Sonntag, 18. Dezember 2011

See ya later Perth - How are ya Margaret River

Wie ferngesteuert bin ich durch die Straßen zum Zug gelaufen. Übernächtigt, schwer beladen.. Verdammt warum muss es hier um 7:45 Uhr schon so heiß sein?
Der letzte Tag in Perth war toll. Unterwegs mit Leuten aus dem Hostel. Zuerst waren wir 1-2 Stunden am Cottesloe Strand. Dort haben wir meiste Zeit mit so einem komischen Ding (Pfeil?) und einem Rugbyball im Wasser gespielt. Danach ging es in eine (ich glaube es war eine) Bierbar nach Fremantle. Im Hostel saßen wir Abends wieder zusammen und bis zwei Uhr, war ich noch mit Micheal einen wunderschönen Nachtspaziergang machen.
Ein perfekter letzter Tag also. Die nächsten Stunden sollten das genaue Gegenteil werden. Die Frau über mir hat so laut geschnarcht. Das habe ich noch nie erlebt. Irgendwann hatte ich gegen die angelehnte Leiter getreten. Sie ist davon weder aufgewacht, noch hat sie mit ihrer Schnarcherei aufgehört. Also bin ich nach einer Weile raus zu den Leuten im Foyer und hab ein halbes Stünderl mit ihnen geratscht. Die Lautstärke im Zimmer war unverändert. Warum nur habe ich die Ohrstöpsel eingepackt? Achja ich hatte Sorge, den Wecker nicht zu hören...
Nach einer Stunde etwas dösen und wachliegen. Bin ich samt Decke ins Foyer und hab den Gesprächen gelauscht. Irgendwann beschloss ich das es Sinnlos ist in dieser Nacht noch Schlaf zu finden. Zurück im Zimmer habe ich meine Sachen raus gestellt, das Bett abgezogen und bin Duschen gegangen.
Nun das war die Vorgeschichte zum übernächtigt durch die Straßen wanken. Es war vollkommen Problemlos die richtige Station und den Busbahnhof zu finden. Nach einer Weile warten ging es im Bus nach Augusta los.
Die Fahrt im Bus dauerte 6 Stunden und war sehr komfortabel. Es gab eine Toilette, Trinkwasser und zwei australische Filme an Board. Nach ca 2 Stunden haben wir einen 25 Minuten Stop gemacht, einige gingen Kaffee trinken und ich saß am Bordstein und machte Frühstück. Eine total lieben Mitarbeiterin vom Kaffee Crown hat mir zwei Sandwiches und einen Muffin vom Vortag eingepackt. War super lecker!
In Margaret River habe ich im Hostel angerufen und sie haben mich abgeholt. Luxus! ;)
Gegen Abend kam Christiane vorbei und wir fuhren nach Margaret River. Dort habe ich einen Großeinkauf bei coles gemacht (und die Milch vergessen -.-) und ein super leckeres Abendessen genossen.
Heute bin ich relativ früh wach geworden. Die Zwillinge aus meinem Dorm waren schon beim surfen und ich hab mal beim Surfshop rein geguckt. Hatte damit gerechnet für morgen oder übermorgen eine Stunde zu bekommen, aber es ging recht flott. Ein paar Mädels aus Perth waren im Laden und sie nahmen mich gleich mit zum richtigen Strand. Nach einer 15 Min. fahrt, standen wir am Strand in unseren Neoprenanzügen und los gings.
Ich muss sagen, das ganze sieht in einem Film deutlich leichter aus! Es ist ziemlich viel Arbeit. Man braucht ein Gefühl für die Wellen, wann man los paddeln soll und dann ist da noch die Sache mit dem aufstehen und dabei das Gleichgewicht halten.
Nach zwei Stunden „Arbeit“ kann ich zufrieden sagen, ich hab was gelernt und bin schon ein paar mal gestanden. Erst mit Hilfe vom Lehrer und dann auch mal allein. Yeah! Morgen wird das ganze wiederholt.
Nachmittags wollte ich eigentlich nur ein Stünderl durchs Kaff laufen. Nachdem ich einen kleinen Weg durch den verbrannten Busch entdeckt hatte, wurden daraus 4 Stunden am Strand entlang und durch das „Dorf“ zurück.
Schon krass was hier das Buschfeuer angerichtet hat. Das war wohl vor drei Wochen, am Wochenende. Manchmal werden hier kleine Landstriche abgebrannt, so sollte das auch diesmal sein. Die Leute hier sagen es war dumm es an dem Wochenende zu machen, denn es gab Wind. Das Feuer geriet außer Kontrolle und verwüstete viel Land und an die 50 Häuser. Wenn ich meinen Surfcoach auf der Heimfahrt richtig verstanden habe, ist auch sein Haus abgebrannt.  

Das war es vorerst aus dem kleinen Ort Namens Gnarabup
Links Verwüstung durchs Feuer, rechts Einfahrt zum Hostel
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Mittwoch, 14. Dezember 2011

Lake Monger – Jules walkabout in Perth ;)

Ich war schon wieder so müde. Frag mich echt woher das kommt. Sooo spät gehe ich doch gar nicht ins Bett! Grant und Letica lachen mich schon aus, weil ich auf jedes „Howareya?“, immer die gleiche Antwort gebe: „Good, but tired.“
Am Tag zuvor hätte ich im stehen schlafen können, so schlimm war das noch nie hier. Vlt ist die frische Inselluft von Rotto schuld gewesen. Anyway! Heute wird alles anders!!
So hatte ich es beschlossen. Egal wie müde ich sein würde, der Rucksack wird gepackt und los.
Kamera, Perthkarte, Flasche Wasser, Sonnencreme und Wertsachen eingepackt und los. Der Himmel war relativ bewölkt. Aus dem Grund hatte ich ausnahmsweise auch mal die Regenjacke eingepackt, denn wenn es hier mal schüttet.. dann richtig. Gut das ich den Tagesrucksack mit dem integrierten Regencape mit nach DU genommen habe. Er macht sich zur Zeit echt bezahlt, um die teure Kamera zu schützen.
Kurz hinter unserem Hostel ist ein Kulturzentrum. Da könnte man sich, wenn man wollte, die Finger wund fotografieren. Ich habe es nicht gemacht! Nur ein Bild von einer Skulptur, die mich einfach so arg an meine Arbeit erinnert hat, musste gleich festgehalten werden.
Himmel und Hölle. Ich glaube in den Wochen vor meiner Abreise, habe ich an die gefühlte 200 Stück gefaltet. ;)
Insgesamt war mir mehr nach laufen und gucken. Hat aber nicht lange gedauert bis ich die Kamera doch mal aus dem Rucksackt gekramt habe, denn dort in der Straße gab es andere Weihnachtsdeko! Die sah etwas nach Raumschiffstyle aus. Einmal draußen blieb die Kamera natürlich in meiner Hand und ich hab die Grafittis auf meinem Weg Richtung Lake Monger abgelichtet.
In der Newcastle Street habe ich zwei dt Mädels aus dem Hostel getroffen, sie sind am Morgen ausgecheckt und haben gerade ihren Camper abgeholt. Lustig, Perth ist schon ein Dorf. Auf dem Rückweg habe ich im Nirgendwo noch einen der Canadier getroffen. Er hatte da irgendeine Prüfung ablegen müssen, um in den Mienen zu arbeiten. Der hat es gut, für Bulldozer fahren und dabei Radio hören, wird er bald 55$/h verdienen!
Nach einigem herumirren, habe ich den Weg über und unter dem Highway gefunden und war im Lake Monger. Es ist wirklich schön da. Wenn man die Muse hat, kann man unglaublich viele Seevögel beobachten. Er ist auch das zu Hause der schwarzen Schwäne. Was ich leider nicht bei der Umrundung entdecken konnte, waren die Schildkröten. Gibt dort so eine Langhalsschildkröten Art.
Natürlich gab es auch hier wieder mehrere Materinstrumente, um den Körper perfekt zu formen. Wirklich auffällig wie oft das hier Angeboten wird.
Auf dem Weg zurück hab ich ein paar Bilder vom Kulturzentrum und von der Bar geschossen, in der ich Abends zuvor mit Christiane Wein trinken war. Anschießend hatte ich so einen Hunger, das ich am liebsten den halben Coles leer gekauft hätte. Dinner gab es schon um 17 Uhr, was für mich mal wirklich früh ist. Anschließend nach Kaffee und Schokoriegel, bin ich noch eine Stunde auf der Fitnessstrecke am Fluss gewesen. Dort bin ich gern nach dem Abendessen. Dort weht ein kräftiger, meist warmer Wind. Frische Luft und hier und da bleibt man mal an einer Sportjunkiestation stehen und macht was.
Insgesamt war ich an dem Tag, laut google map, 14-15 km unterwegs. Genug, um am nächsten Tag faul am Strand zu liegen. Heute war wieder ein sehr heißer und sonniger Tag. Den habe ich mit Leticia am Cottesloe Beach verbracht. Dort bin ich echt gern. Gibt ein paar Grasflächen mit Bäumen, die Schatten spenden. So kann man sich aussuchen, ob man grilled chicken oder gebackenes Huhn sein möchte. Wir haben uns für die Wiese entschieden. So gabs auch keinen Sonnenbrand. :)
Vielleicht habe ich morgen mal Zeit über so einen typischen Hostelabend zu schreiben. Jetzt muss ich erst mal den nächsten genießen.
Lieben Gruß aus Perth an alle Leser, die es bis hier hin durchgehalten haben.
Jules

Montag, 12. Dezember 2011

Rottnest Island – Mitten im Rattennest

Heute ging es früh runter zum Fluss. Unsere Fähre nach „Rotto“ hat um 8:30 Uhr abgelegt. Man sollte um 8:15 Uhr dort sein. Von Perth fährt man ca. 2h nach Rottnest Island. 1h braucht die Fähre um den Swan river hinter sich zu bringen. Außerdem stoppt sie noch zwei mal (Fremantle und xyz) um dort Leute, Fahrräder und Campingstaff einzuladen. Mit uns sind noch 4 andere Leute aus dem Hostel nach Rotto gefahren.
Allerdings haben wir uns dort dann getrennt, weil alle etwas anderes sehen wollten und die anderen erst die Fähre um 18 Uhr zurück genommen haben. Wenn ich mich richtig erinnere fährt diese nur bis Fremantle und den Rest der Strecke muss man dann mit dem Zug bewältigen. Der braucht von Fremantle nach Perth 25 Minuten. Uns war es zu spät, wir wären erst um 20 Uhr zurück im Hostel gewesen. Also haben wir die Fähre um 16 Uhr gebucht, die bis nach Perth zurück fährt.
Rotto ist ein muss. Man sollte eigentlich mindestens eine Nacht dort schlafen, damit genug Zeit ist die Insel zu erforschen! Es gibt dort einen Campingplatz und eine menge Bungalows. Rotto wird auch Perths playground genannt.
Auf der Insel gibt es nur sehr wenige Autos. Z.B Busse für Touren oder Autos für Angestellte dort. Die meisten Besucher mieten ein Rad, erkunden so die wunderschöne Insel, mit ihren vielen tollen Stränden.
Es klingt komisch, aber wir haben uns dort verirrt. Der Grund dafür ist, dass nicht alle Straßen auf dieser map zu sehen sind und die Beschilderung leicht verwirrend ist. Zum Teil gibt es an jeder Ecke Schilder und dann mehrere Kreuzungen keine. Wir haben Abends im Hostel erfahren, dass es nicht nur uns so ging.
Für Ramona (:
Ursprünglich wollten wir in der „Little Armstrong Bay“ schnorcheln, aber nach 2h herumradeln in der heißen Sonne hat es uns gereicht. Zwischen durch haben wir einen Stop gemacht. Leticia hat sich bei Subway (den gibt’s hier irgendwie überall, sogar auf dieser kleinen Insel!) etwas zu essen gekauft und wir haben süchtigmachende Schokodinger genascht.
Danach sind wir in Basin Bay schnorcheln gegangen. Dort gibt’s eine Menge Fische, aber das Meer war aufgewühlt, so war die sicht nicht so besonders. Ich glaube ich würde mir kein zweites mal Schnorchelequip dort mieten.
Ganz knuffig sind die Quokkas, das sind Minikängurus (Rottnest hat ihnen seinen Namen zu verdanken, sie wurden zu Beginn für eine Rattenart gehalten). Sie sind unglaublich träge, aber drollig anzusehen. Die Amerikanerin hat mir erzählt, dass eines sie gebissen hat!
Also so ganz harmlos sind sie wohl doch nicht. ;)
Back in Perth
Ich denke man kann auf Rotto sehr einsame Flecken finden, als Tagestourist allerdings eher schwer. Egal uns hat es sehr gut gefallen. Wäre gern ein paar Tage mehr mit dem Fahrrad dort herum gekurvt.
Gerdas Wunsch erfüllt und das Quokka nachgeliefert


Sonne knappe Kleider Sonnenbrillen - Citysightseeing in Perth

Das war gestern auf der Citysightseeing Tour angesagt. Es gibt zwei Routen und ich hab sogar was verstanden. :O

Das Ticket kostet normalerweise 27$, mit der YHA Karte nur 22,50$. Ich habe auch nur 22,50$ gezahlt, habe einfach behauptet, dass ich meine Karte im Hostel vergessen habe. Leticia hatte ihre dabei, so hat es den Busfahrer wohl nicht wirklich interessiert und mir ein paar “bugs” gespart.

Mit dem Ticket kann man den Bus 2 Tage lang nutzen, so oft wie man möchte. Wenn ich mich richtig erinnere gibt es insgesamt an die 20 Stationen, an denen der Bus ca. 5-8 mal am Tag hält.
Eine Route dauert eine Stunde, anschließend fährt der Bus noch die andere Strecke. Wir haben beide am Stück gemacht und den Fahrtwind auf dem oberen Deck genossen.
„Sunburn“ gab es umsonst dazu, meiner war nicht so tragisch, da ich mich morgens eingecremt habe. Mir hat die Tour durch den Kings Park besser gefallen, als die durch die Stadt und zum Casino. Allerdings habe ich da mehr neue Spots gesehen, was auch nicht verkehrt ist.

Samstag, 10. Dezember 2011

Mein erstes mal - Job Agency

Freitag 10.12.2011
Da war ich nun, mitten in der Job Agency AussiJobs. Hier ist irgendwie alles in der Nähe. Die Agentur ist keine 5 Minuten von meinem Hostel weg. Ich wartete in einem großen Raum mit vielen anderen Backpackern bis ich zum Interview gerufen wurde. Recht easy, hätt es mir komplizierter vorgestellt. Fast hätte ich einen Job für morgen gehabt. Das Haus der Agenturbesitzerin putzen. Gutes Geld wie mir die niederländische Gehilfin sagte 25$/h. Ich hätts ja gemacht, aber kurz nach mir kam noch ein anders Mädl, dass wohl dringend Geld benötigte und mir war das ganz recht. So kann ich morgen schön eine Sightseeing Tour mit Letiza durch Perth machen. Am Montag werde ich dort nochmal vorbei schauen. Will wissen ob das nur Jobs in Perth und Umgebung sind oder ob die auch noch connections zum Restwesten haben. Würde gern in einem Rennstall oder auf einer Farm arbeiten.
Anschließend kaufte ich mir einen Strohhut und trank einen Kaffe im Hostel. Bisschen mit den Leuten ratschen und dann gings los zum Hyde Park.
Mir wurde immer wieder gesagt, dass der Hyde Park zwar recht klein, aber sehr hübsch sein soll. Er ist, wie alles hier, nicht weit weg. So war ich in 15 Minuten dort.
Das wäre ein Park für dich Sepp! Dort wachsen die Blumen, die ihr gern in der Wohnung stehen habt, wild. Ihre Namen hab ich natürlich schon wieder vergessen.
Also auch diesen Park kann ich empfehlen, wenn man mal Zeit übrig hat. Die Bäume dort sind wirklich beeindruckend. Die haben komische oberflächliche Wurzeln, bisher hat google noch nicht den Namen ausgespuckt. Ich könnte Antony fragen, der kennt ja fast alle Blumen und Pflanzen. Vielleicht seh ich ihn morgen, dann frag nach.
Am Nachmittag hab ich für Letizia und mich Kaffee gemacht, es gab leckers Gebäck wieder mal free vom Cafe Crown und wir haben mit vielen anderen lange draußen gesessen und geratscht. Da der Großteil heute ausgegangen ist, habe ich Zeit mal wieder ein bisschen zu tippen und meine Bilder auf das Netbook zu ziehen und zu sortieren. 

Cottesloe Beach – Die Fahrt im Kühlschrank

Am Donnerstag war es bewölkt, aber Letizia und ich wollten zum Strand. Da der schönste Cottesloe sein soll, haben wir uns von Antony erklären lassen wie man dort am besten hin kommt.
An der Railwaystation hat uns ein freundlicher Fahrscheinkontrolleur erklärt, wie der Automat uns die Fahrscheine gibt die wir wollen. Die meisten Bewohner von Perth haben elektronische Tickets, das sind so komische Chips die sie brauchen, um durch die Absperrung zu kommen. Für alle Papierticketnutzer gibt’s einen oder mehrere Angestellte. Sie kontrollieren die Tickets der Leute die rein- und rausgehen.
Seid ihr schon mal in einem Kühlschrank gesessen? Ich ja und das 25 Minuten lang, einfache Fahrt! Die Züge dort mögen ja bei 40 Grad gut temperiert sein, aber uns wars da drin definitiv zu kalt. Auf dem Rückweg hatten wir sogar unsere Handtücher umgewickelt. Ich frag mich ja wie die Australier das aushalten, die sitzen da in ihren Trägerhemdchen und superknappen Kleidern oder Röcken. Brrr!
Von Cottesloe St. ist es ein 10 Min Fußweg, durch eine nette Siedlung zum Strand. Unterwegs habe ich feststellen müssen, das meine SD Karte noch im Netbook steckt und so hab ich mal einen Tag lang keine Bilder geschossen. So tragisch war es nicht. Der Strand ist wunderschön und es war wenig los. Der Wind und der fehlende Sonnenschein hat uns schon nach 2h Heim getrieben. Falls es demnächst mal heiß werden soll, werde ich definitiv nochmal hinfahren oder an einen der anderen vielen Strände in Perth.
Wir hatten noch viel Zeit zum Einkaufen und am späten Nachmittag bin ich nochmal losgezogen. Diesmal mit Grant, einem Australier, der mir ständig englische Wörter liefern muss, wenn ich wieder anfange Dinge zu umschreiben.
Ein wirklich tolles Wort ist: Pedestrians. Umschreibt das mal! Ich kanns, aber Pedestrians zu sagen fällt mir immer wieder schwer. Es wird besser von Tag zu Tag! ;)

Kings Park - Die grüne Seele

Mittwoch 07.12.12 
Ich komme vor lauter ratschen mit den Leuten nicht mehr zum bloggen :D

 
 Den Mittwoch habe ich großteils im Kings Park verbracht. Es war zur Abwechslung mal mehr sonnig, als bewölkt. Den Park kann man gut zu Fuß erreichen, ich glaube ich war 15-20 Minuten unterwegs. 
Heftig ist bei Sonnenschein, nur die letzte Straße. Die führt schnurgerade einen steilen Berg hinauf. Kaum zu glauben, dass dort so viele Jogger in der Mittagszeit hoch laufen. Oben gibt es in einer Seitenstraße einen kleinen Aussichtsbereich, von dem Treppen hinunter Richtung Swanriver führen. Dort ging es zu wie auf einem Ameisenhaufen. Es war wohl Mittagspause und die Businessleute haben dort ihr tägliches Fitnessprogramm absolviert. Hoch und runter die Treppen in der prallen Sonne. Freaks!

Der Kings Park tront über dem Swanriver und dem Stadtzentrum, man hat eine tolle Aussicht auf die Perth Skyline. Als erstes bin ich der Queen über den Weg gelaufen. Sie steht dort auf einem Sockel und guckt Richtung Perth City. Falls mal jemand nach Perth kommen sollte und den Kings Park besucht: Unbedingt mal barfuß über das Gras laufen! Das ist viel dichter und härter als bei uns. Mir wurde erzählt das es bestimmtes Gras ist. Anyway, fühlt sich jedenfalls gut an, barfuß drüber zu laufen.

Der Kingspark hat mir gut gefallen. Er ist riesengroß und der Großteil davon ist unberührter Busch. Ein Teil davon ist ein botanischer Garten. Dort gibt es ein Informationsbüro, wo es kostenlose Parkübersichtskarten gibt, ein Cafe und einen Shop. Ich war nur in diesem Teil unterwegs und meine Kamera zum glühen gebracht. Vermutlich ist jede Art von Blüte die es hier um die Jahreszeit gibt, nun als Bild abgespeichert auf meiner SD Karte. Es waren gar nicht soo viele.. vermutlich ist die Jahreszeit auch nicht die allerbeste um den Kings Park zu besuchen. Im Wassergarten war z.B. kein Wasser und manche Pflanzen waren schon verblüht.
Alles in allem. Daumen hoch für den Kings Park Mir hat er gut gefallen, ich war bestimmt 3 Stunden dort unterwegs.
Genug geschrieben, nun lasse ich noch ein bisschen die Bilder erzählen.