Donnerstag, 12. Januar 2012

Around Margaret River – tanken tanken tanken

Die letzte Woche war ich unterwegs nach Busselton, der nächstgrößeren Kleinstadt hier im Gebiet, um mir schwarze Schuhe für die Arbeit zuzulegen. Gelandet bin ich in Dunsbourogh, was nicht wirklich der Plan war. „Nun hier angekommen, da kann ich mir das ganze auch mal ansehen.“ Es liegt direkt am Strand, hat einige Surfshops und viele nette Kaffees und Restaurants zu bieten. Fazit: Nettes Plätzchen und teure Shops
Nach dem shopping in Busselton habe ich mir einen Muffin gegönnt. Der war richtig lecker, was mich nur wundert, die packen hier noch extra Butter und eine Plastik Messer mit ein. Als wär das Ding ohne Butter nicht schon fettig genug! Naja, wem`s schmeckt..
Nach meinem guten Schokochip Muffin, bin ich Kreuz und Quer über die kleinen Straßen gefahren und habe die wunderschöne Gegend genossen. Wenn einem auf so einem Wegelchen ein Laster mit 100 Sachen entgegen rauscht, bleibt auch nichts anderes zu tun als schnell links ran zufahren und die Fenster zu schließen. Anschließend kann man ein kleines Nickerchen im Auto machen, bis sich der aufgewirbelte rote Staub gelegt hat.
Richtig gut hat mir der „Moses Rock“ Strand gefallen. Von der Hauptstraße geht es schnurgerade an Richtung Meer auf eine gravel road und runter zum Strand. Ich glaube ich bin schon recht gutgläubig was mein kleines racer retro car angeht, aber bisher hat er mich noch nicht im Stich gelassen (außer ich vergesse mal das Licht über Nacht auszumachen). Unsere erste gravel road steil Bergab hat er mit Bravour gemeistert (wir sind auch den Berg wieder hochgekommen, da war ich mir ja nicht so ganz sicher ;) ).


Vorgestern waren wir wieder zu zweit auf einer gravel road unterwegs und das bestimmt eine Stunde lang mit 10-20 km/h. Ein Mitarbeiter vom Campingstore, hat mir von dieser wunderschönen Straße durch den Wald und einem etwas versteckten lookout erzählt. An dem Tag war es ziemlich heiß und keiner hatte Lust mich zu begleiten. Also ging es alleine ewig über diese Straße, was vielleicht auch gar nicht so schlecht war. Ich konnte die Umgebung genießen und solange an einer Stelle verweilen und Fotos schießen, wie ich wollte.
Der lookout lag auf einem Hügel, umsäumt von grünen Bäumen. Ich hatte einen fantastischen Blick auf das Meer. Der Blick ins Inland war mäßig spannend und so ging es Richtung Hauptstraße, um noch an einen Strand zum schwimmen zu kommen.
Mein Ziel war Hamelton Bay, ich hatte schon mehrmals gehört, dass dieser Strand wirklich sehr schön sein soll. Er war es. Weißer Sand und türkisfarbenes Wasser. Einziger Nachteil, ein Windhauch und ich war mit feinstem Sand bedeckt. Der war praktisch überall. Arme Kamera.
Nächste Woche werde ich mir mal eine der Höhlen ansehen.

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