Donnerstag, 19. Januar 2012

Clairault - gimme more




Die dritte Woche bei Clairault, endet für mich morgen.
Mein Fazit:
Ich bin ein echter Glückspilz!

Mein Arbeitsplatz ist auf einem wunderschön gelegen Weingut. Ich arbeite dort als Weinverkäuferin (im Cellar Door sales) in einem schön eingerichteten Gebäude und genieße jede Stunde Arbeit. Am liebsten würde ich dort täglich arbeiten.
Neben einem atemberaubenden Ausblick auf die rund herum liegenden Weinfelder, gibt es noch ein empfehlenswertes Gourmetrestaurant. Seit ein paar Tagen verkaufen wir neben einigen anderen Büchern, auch einen Margaret River Gourmetführer (Ich nenn das Buch jetzt einfach mal so, denn ich habe überhaupt keine Ahnung wie der Titel heißt), in dem unser Koch zu finden ist. Klasse oder?



Meine Aufgaben dort sind in erster Linie die „tastings“. Das heißt, wenn Besucher kommen, die unsere Weine probieren wollen, bespaße ich sie mehr oder weniger mit Wissen (es wird von Tag zu Tag mehr). Mir fällt auf das man am besten die Weine verkauft, die einem selbst am besten schmecken. So bin ich zu unserem Cape Pink und Petit Verdo seller geworden.



 Die meisten Leute kaufen 1-4 Flaschen Wein, nur ein oder zweimal am Tag verkaufen wir eine ganze Kiste. Ich vermute das die meisten von Weingut zu Weingut pilgern und überall ein bisschen was kaufen. Neben dem tasting bin ich die meiste Zeit damit beschäftigt unsere Riedelgläser aus der Spülmaschine zu holen und zu polieren. Bisher ist mir noch keines Zerbrochen. Toi toi toi ;)


Wenn mal keine Gäste für mich in Sicht sind, fülle ich die Weinregale und Kühlschränke auf und checke die Mitbringsel Regale. Zu tun gibt es immer irgendwas und mir ist das ganz recht. So geht der Tag schnell vorbei.
Falls es mal wirklich gar nichts zu tun gibt, schnapp ich mir meine Notizen und studiere die Weine.


Ein netter Nebeneffekt ist. Die Rotweine die
Abends weniger als die hälfte Inhalt aufweisen, 
kann ich mitnehmen. Die letzte Flasche war $60  wer. Das ist doch mal was. :D

Ich bin gespannt was sich aus dieser Arbeit noch entwickeln wird. Derzeit arbeite ich mich durch eines der besten australischen Bücher über Weine. "a good nose & great legs - the art of wine, from the vine to the table" von Robert Geddes.



Wenn ich das durch habe und mich das ganze
immer noch interessiert, werde ich evtl über eine Ausbildung oder ein Studium in die Richtung nachdenken. Nun bevor es soweit ist habe ich 303 Englische Seiten vor mir. Ich werde ich wissen lassen wie das ausgeht. 



1 Kommentar:

  1. Ohje jeden aben die nicht leeren Weine einsacken zu dürfen wär ja gefährlich xD ich wär ja nurnoch am trinken :D

    Süße ich hab tolle Neuigkeiten,muss dir die Tage mal auf Facebook schreiben :)

    Küsschen Kerstin

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